Private Krankenversicherung

Wenn Sie mit den Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse nicht zufrieden sind, sollten Sie einen Blick auf die Privaten werfen. Zunächst fällt auf, das mittlerweile (seit der Gesundheitsreform) jeder in die Private wechseln kann, allerdings nur in den Basistarif. Im Basistarif sind aber nur Leistungen enthalten, wie man Sie in etwa auch bei den gesetzlichen findet. Das lohnt sich nicht wirklich. Wer an eine Privatversicherung denkt, will meist dann auch echte Zusatzleistungen haben, und dafür müssen Sie entsprechende Bedingungen erfüllen. Als Angestellter muss Ihr Bruttogehalt über 48150 Euro liegen. Anders bei den Freiberuflern und Selbständigen: diese haben die Wahl wie sie sich versichern wollen. Die Tarifgestaltung verhält sich bei der Privaten Krankenversicherung komplett anders als bei der Gesetzlichen. Während sich bei der gesetzlichen der Beitrag in Prozenten an Ihrem Gehalt bemisst, orientiert er sich bei der Privaten an Ihrem Gesundheitszustand. Dieser wird normalerweise durch eine Gesundheitsprüfung festgestellt. Diese kann in Form von Fragebögen oder selten auch durch einen Arzt erfolgen. Auch die vorherige Kasse kann befragt werden. Alle Fragen die Ihnen gestellt werden, müssen Wahrheitsgemäss beantwortet werden. Lügen werden irgendwann unangenehm auf Sie zurückfallen, und können zur Streichung von Versicherungsleistungen führen.
Desweiteren hängt der Tarif natürlich von den Gewählten Versicherungsleistungen ab, und ob sie beispielsweise zu Risikogruppen mit Gefährlichem Beruf oder extremen Sportarten gehören. Je mehr Leistungen Sie wählen, desto teurer wird es. Wenn Sie sich verschiedene Versicherungen anschauen werden Sie schnell merken, das jede Kasse eine eigen Paket- und Tarifgestaltung betreibt. Studieren Sie also ausgiebig das Spektrum an Angeboten, bevor Sie sich entscheiden.